So erhöhen Sie die Zustellrate Ihrer Mails: Spam vermeiden und Zustellqualität verbessern

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Eine hohe Zustellrate ist entscheidend, damit Ihre eCards auch wirklich im Postfach Ihrer Empfänger ankommen – und nicht im Spam-Ordner landen. Power eCard setzt dafür bereits auf modernste Standards (SPF, DKIM, DMARC, Versandlimits, Bounceprüfungen). Unser Spam-Score liegt in der Regel bei 9,4 von 10 Punkten. Dennoch gibt es Maßnahmen, mit denen Sie die Zustellrate zusätzlich verbessern können.

In diesem Guide zeigen wir Ihnen die wichtigsten Stellschrauben: von der technischen Einrichtung über die Datenpflege bis hin zu inhaltlichen Tipps.

Technische Grundlagen

Versandserver & Standards bei Power eCard

Alle E-Mails werden über AWS verschickt und dabei mit gängigen Sicherheits- und Authentifizierungsverfahren abgesichert:

  • SPF, DKIM, DMARC für eine geprüfte Absender-Authentizität
  • Versandlimits zur Vermeidung von Spam-Einstufungen
  • Automatisches Bounce-Handling für fehlerhafte Adressen
Tipp: Wenn Sie intern (z. B. Test-Mails an Ihre eigene Firmenadresse) eine schlechte Zustellrate bemerken, können Sie die Power eCard Versand-IPs in Ihren SPF Record aufnehmen:

69.169.227.24
69.169.227.25
69.169.228.187
69.169.228.188
69.169.228.189
69.169.228.190
69.169.228.191
69.169.228.192

Diese Maßnahme eignet sich speziell für firmeninterne Mailings (z. B. Geburtstage, interne Events).

Optional: Falls die Nutzung eigener Domains plus Whitelisting nicht ausreicht, kann ein eigener SMTP-Server angebunden werden. Dies muss lizensiert und von unserem Team freigeschaltet werden.

1. Eigene Domain validieren

Standardmäßig werden E-Mails mit einer generierten Absenderadresse [email protected] verschickt. Durch die Validierung Ihrer eigenen Domain können Sie jedoch auch mit einer „echten“ Absenderadresse versenden – das verbessert sowohl die Wahrnehmung Ihrer Marke als auch die Zustellrate.

Nutzen:

  • Höhere Zustellrate, da Spamfilter die Echtheit der Domain verifizieren können
  • Mehr Vertrauen bei Empfängern, da bekannte Absenderadressen genutzt werden
  • Möglichkeit, Absender-Adressen pro eCard-Motiv flexibel anzupassen

So gehen Sie vor:

  • Klicken Sie im Menü auf Administration > Einstellungen > E-Mail.
  • Tragen Sie unter E-Mail Domain Ihre Domain ein (ohne „www“ oder „@“, z. B. ihre-domain.de).
  • Nun werden Zwei CNAME-Einträge angezeigt. Hinterlegen Sie diese in Ihrer Domainverwaltung.
  • Warten Sie bis zur Aktivierung (bis zu 48 Stunden).
  • Klicken Sie auf Domain validieren.

Nach erfolgreicher Validierung können Sie:

  • Ihre eigenen Absender-Adressen nutzen
  • Absender-Adressen pro eCard-Motiv anpassen
  • eine höhere Zustellrate und Vertrauenswürdigkeit erzielen

Einen ausführlicheren Guide inkl. Screenshots finden Sie hier:

2. Subdomain für eCard-Links einrichten

Standardmäßig werden eCards über die Domain power-ecard.io geöffnet. Für Empfänger wirkt es jedoch professioneller, wenn beim Öffnen der eCard Ihre eigene Subdomain erscheint (z.B. ecard.ihre-domain.de). Damit steigern Sie das Vertrauen in die Echtheit der Nachricht und stärken gleichzeitig Ihre Markenidentität.

Nutzen:

  • Professionelleres Erscheinungsbild beim Öffnen der eCard
  • Mehr Vertrauen durch konsistente Absender- und Link-Domains
  • Stärkung Ihrer Marke in jeder versendeten eCard

Beispiel: ecard.ihre-domain.de

So geht’s:

  • Legen Sie in Ihrer Domainverwaltung eine Subdomain an.
  • Erstellen Sie einen CNAME-Eintrag, der auf IHRE_KUNDEN_ID.power-ecard.io verweist.
  • Beachten Sie:
    • Keine Nutzung von A-Records
    • Änderungen können bis zu 48 Stunden dauern
    • Subdomain darf nicht mit Zahlen/Sonderzeichen beginnen
  • Hinterlegen Sie nun die Subdomain im Power eCard Backend unter Administration > Einstellungen > Allgemein > Eigene Domain.

Einen ausführlicheren Guide inkl. Screenshots finden Sie hier:

Listen- und Datenbankpflege

1. Inaktive Kontakte entfernen

Regelmäßig sollten Sie prüfen, welche Empfänger Ihre Mails über einen längeren Zeitraum nicht öffnen oder nicht reagieren. Diese inaktiven Kontakte aus Ihrer Liste zu entfernen, sorgt dafür, dass Ihre Mailings auf die wirklich interessierten Empfänger ausgerichtet sind.

Nutzen: Eine saubere Liste erhöht die Engagement-Rate, verbessert die Zustellbarkeit und verhindert, dass Ihr Mailing von Mail-Providern als Spam eingestuft wird.

2. Bounce-Adressen bereinigen

Unzustellbare E-Mail-Adressen (Hard Bounces) sollten konsequent aus der Datenbank entfernt werden, denn: Jede gescheiterte Zustellung wirkt sich negativ auf Ihre Absender-Reputation aus.

Nutzen: Durch die Bereinigung minimieren Sie das Risiko, dass Ihre Mails in Spam-Ordnern landen, und stellen sicher, dass Ihre Nachrichten zuverlässig bei den Empfängern ankommen.

So geht’s:
Rufen Sie im Menü Administration > Bounce Management auf. Dort sehen Sie alle Adressen, an die keine Zustellung möglich war, mit Angabe des Bounce-Typs (Hard oder Soft).

  • Hard Bounces werden automatisch auf einer Sperrliste blockiert und können nicht mehr gelöscht werden.
  • Soft Bounces (z. B. volle Postfächer) können Sie manuell bereinigen oder löschen.

Je weniger Bounces, desto höher bleibt Ihre Versand-Reputation.

Einen ausführlicheren Guide inkl. Screenshots finden Sie hier:

3. Abmeldungen beachten (Opt-Out)

Stellen Sie sicher, dass Sie einen Unsubscribe Button in Ihr Mailing mit Power eCard einbauen, sodass Empfänger jederzeit die Möglichkeit haben, sich einfach und transparent von Ihrem Verteiler abzumelden.

Überprüfen Sie regelmäßig die Abmeldelisten und respektieren Sie diese konsequent.

Nutzen: Durch die Beachtung von Abmeldungen vermeiden Sie Beschwerden und Spam-Meldungen, die Ihre Absender-Reputation schädigen könnten. Gleichzeitig zeigen Sie Ihren Empfängern, dass Sie deren Wünsche respektieren – das stärkt Vertrauen und sorgt langfristig für eine höhere Qualität Ihrer Mailing-Listen.

So geht’s:
Öffnen Sie Ihre eCard und wechseln Sie zum Tab E-Mail. Scrollen Sie zum Abbinder und markieren Sie den Text, den Sie als Abmeldelink nutzen möchten. Klicken Sie im Editor auf das Link-Symbol und tragen Sie als URL [unsubscribe] ein. Danach speichern.

Warnung: Der Abmeldelink kann nur in der Kopfzeile oder im Abbinder gesetzt werden, nicht im Haupttext.

Einen ausführlicheren Guide inkl. Screenshots finden Sie hier:

Content-Qualität dauerhaft sichern

Die inhaltliche Gestaltung Ihrer Mailings hat großen Einfluss auf die Zustellrate. Spamfilter analysieren nicht nur die technische Konfiguration, sondern auch den Inhalt Ihrer Nachricht. Eine klare, seriöse Ansprache und ein professioneller Aufbau sorgen dafür, dass Ihre Mails zuverlässig im Posteingang landen und nicht im Spam-Ordner.

1. Spam-Trigger-Wörter vermeiden

Begriffe wie „gratis“, „Gewinn“, „100% sicher“ oder übermäßige Nutzung von Ausrufezeichen und Großbuchstaben gelten bei Spamfiltern als verdächtig.

Nutzen: Durch den Verzicht auf typische Spam-Begriffe senken Sie das Risiko, von Spamfiltern blockiert zu werden, und verbessern die Chance, dass Ihre Empfänger die Mail öffnen.

So geht’s:

  • Prüfen Sie Ihre Mailtexte vor dem Versand mit einem Spam-Check-Tool.
  • Vermeiden Sie reißerische Formulierungen oder übertrieben werbliche Sprache.
  • Setzen Sie Links und Bilder sparsam ein und vermeiden Sie „nur Bild“-Mailings.

2. Klare Betreffzeilen und konsistente Absenderadressen

Der Betreff ist das Erste, was Empfänger sehen – und Spamfilter ebenfalls. Eine präzise und ehrliche Formulierung ohne Tricks sorgt für Vertrauen. Gleichzeitig sollten Sie bei Ihren Absenderadressen konsequent die gleiche Domain und Absenderkennung nutzen.

Nutzen: Transparente Betreffzeilen erhöhen die Öffnungsrate. Eine konsistente Absenderadresse stärkt die Wiedererkennung und verhindert, dass Mails von wechselnden Absendern als verdächtig eingestuft werden.

So geht’s:

  • Formulieren Sie kurze, klare Betreffzeilen (max. 50 Zeichen).
  • Vermeiden Sie Sonderzeichen oder unnötige Großschreibung.
  • Verwenden Sie eine feste Absenderadresse (z. B. ihre-domain.de), die Empfänger wiedererkennen können.

3. HTML- und Textversion bereitstellen

Viele Mailserver und Spamfilter prüfen, ob zu einer HTML-Mail auch eine Textversion existiert. Fehlt diese, kann die Zustellrate sinken.

Nutzen: Durch die Bereitstellung einer Textversion wirken Ihre Mailings seriöser und erreichen auch Empfänger, die keine HTML-Mails empfangen können (z. B. mobile Clients, Sicherheitsfilter).

So geht’s:

  • Erstellen Sie neben dem HTML-Template eine einfache Textversion mit gleichem Inhalt.
  • Achten Sie darauf, dass beide Versionen konsistent sind (kein abweichender Inhalt).
  • Testen Sie Ihr Mailing mit verschiedenen Clients, um sicherzustellen, dass sowohl HTML- als auch Textversion korrekt angezeigt werden.
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